Fernsehturm und Marienkirche, Karl-Liebknecht-Str. 8, 10178 Berlin - Mitte (2011)
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Ulrich  Hermanns Ulrich Hermanns
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Fernsehturm und Marienkirche

Karl-Liebknecht-Str. 8 (10178 Mitte)


Die Marienkirche war die Pfarrkirche der ersten Berliner Stadterweiterung, der "Neuen Stadt", ein Gebiet, das nach dem Namen der Kirche als "Marienviertel" bezeichnet wurde. Während das Kirchenschiff aus dem für Norddeutschland typischen roten Backstein ausgeführt wurde, ist der Turm aus Werkstein, einem Kalkstein aus der Gegend von Rüdersdorf errichtet worden. Bis zu den Zerstörungen des Krieges war das Gotteshaus Mittelpunkt des dicht bebauten Marienviertels. Die Machthaber der DDR entfernten die Ruinen bis auf die Kirche und ließen dort ein Freigelände entstehen, dessen Ränder entlang der Karl-Liebknecht-Str. und der Rathausstr. (Mitte) mit Plattenbauten bebaut wurden und an dessen nordöstlichem Ende der Fernsehturm mit seinen Nebengebäuden entstand.

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