Neue Synagoge, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin - Mitte (2011)
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Neue Synagoge

Oranienburger Str. 28-30 (10117 Mitte)


Die "Neue Synagoge" wurde zwischen 1859 und 1866 errichtet. Sie diente der immer weiter angewachsenen jüdischen Gemeinde als Gotteshaus. Architekten waren Eduard Knoblauch(1801-1865) und Friedrich August Stüler (1800-1865). Hinter der Straßenfassade, die von der großen Zentralkuppel und zwei kleineren Kuppeln überkrönt ist, erstreckten sich die eigentlichen Gebets- und Ritualräume. In der Progromnacht des 9. November 1938 konnte ein mutiger Reviervorsteher der Polizei die Brandstiftung unter Hinweis auf den Denkmalschutz verhindern. Schäden aus diesr Progromnacht und aus Kriegszerstörung führten schließlich im Jahre 1958 zum Abriss des rückwärtigen Gebäudekomplexes wegen Baufälligkeit. Nur der Bereich an der Oranienburger Straße blieb teilweise erhalten. Bis 1993 hat man diesen Bereich mit den Kuppeln und den aufwändigen Verzierungen im maurischen Stil originalgetreu restauriert, im rückwärtigen Teil des Grundstücks wurde die Größe und Form der ehemaligen Synagoge durch Steine und aufpflasterungen markiert. (Deutlich auf dem Luftbild erkennbar.)

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