Sowjetisches Ehrenmal im Tiergarten, Str. des 17. Juni, Berlin (1977)
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Frank Warda Frank Warda
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Sowjetisches Ehrenmal im Tiergarten

Str. des 17. Juni


Die Sowjetarmee zahlte für die Eroberung Berlins wie auch im gesamten Krieg zwischen 1941 und 1945 einen ungeheuren Blutzoll. Allein in den entscheidenden Schlachten der Oderüberquerung und der endgültigen Eroberung Berlins verloren 300.000 russische Soldaten ihr Leben. Für sie ließen die sowjetischen Behörden allein in Berlin drei Ehrenmale errichten. Das größte befindet sich in Treptow, ein weiteres in Pankow und das abgebildete als einziges in den ehemaligen Westsektoren Berlins.

Die Entscheidung für genau diese Stelle hatte hohen Symbolwert. Das Monument liegt exakt an der Stelle, an der die von Wilhelm II. konzipierte "Siegesallee" die Ost-West-Achse kreuzte. So symbolisiert das Ehrenmal auch den Sieg der Sowjetarmee über den preussisch-deutschen Militarismus, den man als eine, wenn nicht die Hauptursache für Faschismus, Krieg und Völkermord ansah.

Das Foto entstand anlässlich der Abschlussfahrt der Klasse einer Höheren Handelsschule im Jahre 1977 nach Berlin Ost und West.

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